Da durch die Fusion alle Mitglieder der alten Kirchenvorstände, mit Ausnahme derer, die mit Ablauf des Jahres 2025 zurückgetreten waren, dem Gremium angehören, besteht der Kirchenvorstand aus insgesamt 44 Mitgliedern, darunter mit Jürgen Füg, Marion Gengel-Knapp, Regine Jünger, Daniela Wieners und Alexander Wohlfahrt auch die Mitglieder unseres Verkündigungsteams. Naturgemäß standen bei der ersten Sitzung die Wahlen für verschiedene Vorstandspositionen an.
Der nach Lebensjahren älteste Kirchenvorsteher Hans-Jürgen Philipps aus Eckartsborn eröffnete, wie es in der Kirchengemeindeordnung vorgesehen ist, die Sitzung, begrüßte alle Anwesenden und hielt auch die Andacht, die zu Beginn jedes Treffens stattfindet. Anschließend fanden zunächst die Wahlen des Vorsitzenden und seines Stellvertreters statt: Andreas Kunz aus Stockheim und Pfarrer Jürgen Füg wurden in diese Positionen gewählt. Mit der Verabschiedung der Geschäftsordnung wurde bestätigt, dass ein siebenköpfiger Geschäftsführender Ausschuss gebildet wird und weitere Posten zu besetzen sind, und so wurden gewählt:
- Finanzbeauftragte: Marina Mebs (Gelnhaar)
- Liegenschaftsbeauftragter: Friedel Nickel (Glauberg)
- Weitere Positionen im Geschäftsführenden Ausschuss: Christopher Bickel (Bleichenbach), Dietmar Patt (Ortenberg), Margit Schulz (Usenborn)
Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Kirchenvorstands und seinem Stellvertreter sind diese Personen Mitglieder des Geschäftsführenden Ausschusses. Er ist für die Abwicklung der Routineaufgaben zwischen den Sitzungen des Kirchenvorstands verantwortlich, die so nur viermal im Jahr stattfinden müssen.
Zum Kollektenrechner wurde Christopher Bickel gewählt, seine Stellvertretung übernimmt Diana Daubert (Gelnhaar).
Der Kirchenvorstand wird in der anstehenden Zeit weitere Ausschüsse bilden, darunter insbesondere die so genannten „Ortsausschüsse“, die sich um das Gemeindeleben auf Ebene der bisherigen Kirchengemeinden oder der verschiedenen Orte bzw. Ortsteile kümmern werden. In allen Ausschüssen, mit Ausnahme des Geschäftsführenden Ausschusses, können auch Personen mitarbeiten, die nicht dem Kirchenvorstand angehören. Der Kirchenvorstand Konradsdorf hofft, dass sich im Rahmen dieser Struktur aktive Gruppen bilden werden, die die Organisation des kirchlichen Lebens „vor Ort“ übernehmen. Die Ortsausschüsse werden auch jeweils über ein eigenes Budget verfügen; über dessen Verwendung können sie frei entscheiden.
Die Sitzung verlief insgesamt sehr harmonisch und konstruktiv und endete nach gut zwei Stunden mit einem gemeinsamen Gebet. Die Evangelische Kirchengemeinde Konradsdorf ist damit uneingeschränkt geschäftsfähig.