Kirchengemeinde Konradsdorf feiert Fusion

veröffentlicht 05.01.2026, Nachbarschaftsraum Konradsdorf

Mit einem festlichen Gottesdienst in der Ortenberger Marienkirche feierte die junge Evangelische Kirchengemeinde Konradsdorf am 4. Januar ihre Fusion.

Dem Anlass entsprechend war der musikalische Rahmen ein besonderer: Mit den “Soulsisters 2000” der Concordia Stockheim sowie einem Projektchor aus Mitgliedern von Concordia Gelnhaar und dem Liederkranz Usenborn waren es gleich zwei Chöre, die wesentlich zur festlichen Atmosphäre beitrugen.

Gast-Predigerin war Dekanin Birgit Hamrich, die in ihrer Predigt der Kirchengemeinde zur erfolgreichen Fusion gratulierte. Es müsse auch Raum für Wehmut und Trauer über den Verlust der altbekannten ortsgebundenen und überschaubaren früheren Kirchengemeinden geben, doch es brauche eben auch Mut, Neues zu wagen, auch wenn ein erhofftes erfolgreiches Ergebnis nicht immer sicher ist. Diesen Mut habe man in Konradsdorf gehabt, und so ist der nun ehemalige Nachbarschaftsraum der erste im Dekanat, der den Zusammenschluss vollzogen hat. Birgit Hamrich segnete das Verkündigungsteam und überreichte ein Dankesgeschenk an den Kirchenvorstand.

Den Predigt-Text von Dekanin Birgit Hamrich können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.

Eine Aktion des Verkündigungsteams machte den Anwesenden deutlich, wie viele Menschen, ob haupt-, neben- oder ehrenamtlich, in der Kirchengemeinde mitarbeiten, und dass ein vielfältiges und lebendiges Gemeindeleben nur gestaltet werden kann, wenn sich viele daran beteiligen. Und so waren es dann auch Menschen aus allen Regionen der Kirchengemeinde, die jeweils eine Fürbitte vortrugen und so die neue Gemeinsamkeit noch einmal greifbar machten.

Während des anschließenden Empfangs in der Kirche gab es einige Grußworte: Dekanin Birgit Hamrich überbrachte einen Gruß von Alexander Fürst zu Stolberg-Roßla. Im Anschluss sprach Ortenbergs Bürgermeister Markus Bäckel, spontan ergänzt um einige Worte von Glauburgs Bürgermeisterin Henrike Strauch; beide freuen sich auf die Zusammenarbeit mit der neuen Gemeinde. Imam Arbab Ahmad von der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde in Nidda gratulierte und warb mit eindringlichen Worten für Respekt und ein friedliches Zusammenleben unterschiedlicher Nationalitäten und Religionen. Andreas Weinthäter überbrachte herzliche Glückwünsche der St. Simon-Judae-Gemeinde Usenborn der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche.

Ein Team aus Mitgliedern des Kirchenvorstands hatte für Köstlichkeiten und Getränke gesorgt, und so gab es noch lange Gespräche, bis der Nachmittag schließlich ausklang. Mit diesem würdigen und schönen Gottesdienst ist der Start der neuen Kirchengemeinde bestens geglückt. Die Kirchengemeinde bedankt sich herzlich bei allen, die Gottesdienst oder Empfang vorbereitet oder mitgestaltet haben.

Weitere Berichte, Bilder und ein Video über den Gottesdienst gibt es hier: